* Diese Liste ist nicht mehr aktuell, bietet ihnen aber einen Einblick in 
das Programm. Diese Anleitung kann ihnen als Enstiegshilfe dienen.
Eine komplette Anleitung ist bei der unten angegebenen Anschrift zu 
erhalten. Diese Anleitung kostet 20,- und ist verbunden mit einer 
Registrierung mit Updateservice.





                        * * * * * * * * * * * * *
                        * P B K D R A W  V 2.11 *
                        * * * * * * * * * * * * *

                       (c) 1993 by Pascal B. Kreil


            - -  P R O G R A M M B E S C H R E I B U N G  - -


I. Vorgeschichte
   Es begann damit, da ich mich darber rgerte, da es fr den Portfolio 
   Grafikprogramme gab die nicht auf dem Portfolio sondern nur auf einem 
   PC liefen. Da es zum damaligen Zeitpunkt noch kein taugliches Portfolio 
   Zeichenprogramm gab (und immer noch nicht gibt!), mute ich mir wohl 
   oder bel ein eigenes Programm `stricken'. Als Teillsung bot sich ein 
   Basicinterpreter an, da ich damit alles machen konnte was ich vorhatte, 
   vielleicht langsamer als andere Sprachen (C, Modula, Oberon, 
   Assembler...) und schon veraltet, aber fr den Portfolio derzeit sehr 
   gut nutzbar. Nun, heute ist das Programm soweit, da ich mich damit in 
   die ffentlichkeit wagen kann.
   PBKDRAW wurde in PBASIC von Bj. Gleason geschrieben, dem ich von hier 
   aus herzlich danken mchte, denn er hat mit PBASIC einen 
   Basicinterpreter geschaffen der ohnegleichen ist (und dann noch Public- 
   Domain!). Doch jetzt genug erzhlt, kommen wir jetzt zur 
   Bedienungsanleitung von PBKDRAW (PBKDRAW ist deshalb immer gro 
   geschrieben weil Firmen das ja schlielich auch tun).

II. PBKDRAW allgemein
   PBKDRAW ist ein leistungsfhiges Zeichenprogramm fr den Portfolio, 
   gesteuert natrlich ber Mens oder Short-Cut's. Dem Anwender stehen 
   u.a. folgende Funktionen zur Verfgung:
         - Bilder laden/speichern
         - Filme/Demos "programmieren" und abspielen
         - Texteditor
         - Alle Bilder zeigen (Slide-Show)
         - Box, Kreis, Oval, Dreieck, Stern, Faden...
         - Bildschirm invertieren
         - Lschen alles/Bereich
         - Undo
         - und vieles mehr...

   PBKDRAW ist als gepacktes (braucht und kann nicht entpackt werden) 
   PBASIC-Programm ca. 5KB gro und bentigt um arbeiten zu knnen nur den 
   PBASIC-Interpreter (nicht Inhalt dieses Pakets) ab Version 5.0 und los 
   gehts. Allerdings werden auf Laufwerk c: ca. 5Kb bentigt um Bilder 
   zwischen zu speichern.

III. Startvorbereitung
     bertragen Sie die sich auf der Diskette befindlichen PBKDRAW-Teile 
     auf ein Laufwerk des Portfolios (am besten a: weil absturtzsicher), 
     kopieren den PBASIC-Interpreter dazu und schon kann's losgehen.
     Inhalt der Diskette:
      - diese Anleitung
      - PBKDRAW in der Version 2.11 (vom 11.07.1993)
      - RESCUE.BAT zum Wiederherstellen nach einem BREAK
      - Beispielbilder:
        - demo1.pgc
        - demo2.pgc
        - demo3.pgc
        - demo4.pgc
        - demo5.pgc
        - demo6.pgc
        - demo10.pgc
        - demo20.pgc
        - orakel1.pgc
        - orakel2.pgc
        - stairs.pgc
        - ovale.pgc
        - sterne.pgc


IV. Bedienungsanleitung
      1. Grafikbildschirm
      2. Mensteuerung
      3. Sonderfunktionen
      4. Eigenschaften von...
      5. Short-Cut bersicht


      1. Nachdem Sie PBKDRAW mit PBASIC PBKDRAW [RETURN] gestartet haben 
         erscheint das Titelbild mit aktueller Versionsnummer und so 
         weiter. Nach drcken einer beliebigen Taste kommen Sie in den 
         grafischen Arbeitsbildschirm.

         1.1 Punktzeichnen
             In der Ecke links oben befindet sich ein kleiner Punkt, der 
             Zeichencursor (Ist villeicht ein bischen klein, aber ein 
             Fadenkreuz wre zu langsam!).
             Diesen Cursor knnen Sie jetzt ganz normal mit den 
             Cusortasten steuern. Probieren Sie's mal! Der Cursor zieht 
             momentan die ganze Zeit einen Strich hinter sich her, durch 
             das drcken von [entf] schalten Sie zwischen zeichnen und 
             lschen um. Sollte Ihnen der Cursor zu langsam sein, so 
             drcken Sie [2] und schon geht er bei jedem Schritt 10 statt 
             nur ein Pixel weiter. Mit [1] kann er wieder langsam gestellt 
             werden.

         1.2 Bereiche markieren und verwenden
             Um zum Beispiel Krper zeichnen zu knnen mssen Sie PBKDRAW 
             grundstzlich einen Bereich angeben. Wie, da soll nun 
             gezeigt werden.
             Gehen Sie mit dem Cursor an eine beliebige Stelle des  
             Bildschirms und drcken Sie [RETURN], mit einmaligem Piepen 
             teilt Ihnen PBKDRAW mit, da der erste Punkt erfolgreich 
             gesetzt wurde (Sollte es nich piepen drcken Sie [esc] und 
             probieren es nochmal). Als nchstes gehen Sie mit dem Cursor 
             zu einer anderen Position und drcken wieder [RETURN], 
             PBKDRAW piept zweimal und der zweite Punkt ist markiert.
             Um die markierten Punkte knnen Sie jetzt z.B. eine Box  
             zeichnen lassen; drcken Sie [alt]+[b] und die Box wird 
             erstellt. Sie knnen mit den Punkten alle verfgbaren 
             Zeichenfunktionen ausfhren, doch dazu mehr bei der 
             Menbeschreibung.
             Die gesetzten Punkte lschen Sie durch drcken der [esc]- 
             Taste. Durch ein langes Piepen teilt PBKDRAW eine 
             erfolgreiche Lschung mit.
             Wollen Sie auf dem Bildschirm nur einen bestimmten Bereich 
             lschen, so markieren Sie ihn und drcken Sie dann [e] fr 
             `eliminieren'

         1.3 Sonstige Funktionen

         1.3.1 Position abfragen
               Mchten Sie wissen wo der Cursor gerade steht? Kein 
               Problem, drcken Sie [p] wie Position und PBKDRAW teilt 
               Ihnen die aktuelle Cursorposition mit.

         1.3.2 Gehe zu...
               Wenn Ihnen der Cursor zu langsam ist und Sie die xy- 
               Koordinaten der Zielposition ungefhr kennen drcken Sie 
               [g] und geben die Koordinaten ein. Der Cursor wird dann an 
               die angegebenen Koordinaten gesetzt. Die linke obere Ecke 
               (home) hat die Koordinaten x=0,y=0; die rechte untere Ecke 
               liegt bei x=239,y=63. Die home-Position erreichen Sie aber 
               schneller wenn Sie [h] tippen!
               ACHTUNG: Bei der `gehe zu...' Eingabe knnen Sie nicht mit 
                        [esc] abbrechen. Sie knnen die Eingabe nur mit 
                        [RETURN][RETURN] abschlieen. Der Cursor sitzt 
                        dann aber an der home-Position.

         1.3.3 Undo
               Ihren letzten Schritt knnen Sie durch drcken der [TAB]- 
               Taste rckgngig machen. Allerding ist das Resultat nach 
               Undo entgltig, d.h. da das der ge-undo-te Schritt nicht 
               nochmal mit [TAB] zurckgenommen werden kann.

         1.3.4 Ausschalten
               Der Portfolio schaltet sich im Grafikbildschirm nach 
               einigen arbeitslosen Sekunden von selbst aus. Wollen Sie 
               den Portfolio aber trotzdem ausschalten drcken Sie 
               entweder wie gewohnt [Fn]+[o] oder einfach die Leertaste.


      2. PBKDRAW hat, neben dem oben bereits beschriebenen  
         Grafikbildschirm auch eine Mensteuerung, mit der Sie PBKDRAW 
         ohne Short-Cuts bedienen knnen.
         Die Steuerung der Menebene erfolgt wie die der internen 
         Anwenderprogramme: Gehen Sie mit dem Cursor auf die gewnschte 
         Befehlszeile und drcken Sie [RETURN]; der Befehl wird  
         ausgefhrt. Sie knnen aber auch den Anfangsbuchstaben der 
         Menzeile eintippen und der Befehl wird ebenfalls ausgefhrt.

         2.1 Aktivieren der Menebene
             Um vom Grafikbildschirm in die Menebene zu gelangen 
             verfahren Sie ebenfalls wie in den Portfolioeigenen 
             Programmen. Drcken Sie die Taste F1 ([Fn][1]). Natrlich 
             knnen Sie auch hier durch das drcken der ATARI-Taste den 
             Aufwand verkrzen, aber mit einem erheblichen Risiko: Drcken 
             Sie die ATARI-Taste zu lange, so fhrt der PBASIC-Interpreter 
             einen BREAK durch. Das kommt daher, da bei PBASIC die ATARI- 
             Taste als BREAK-Taste definiert ist. Dieses Risiko besteht 
             nicht, wenn Sie die ATARI-Taste nur ganz kurz drcken. Den 
             ersten BREAK verhindert PBKDRAW und kehrt einfach in den 
             Grafikbildschirm zurck, wird die ATARI-Taste erneut zulange 
             gedrckt ohne da zwischendurch eine andere Funktion 
             aufgerufen wurde kann PBKDRAW den BREAK NICHT MEHR 
             VERHINDERN! PBASIC meldet `BREAK in ___' und kehrt auf die 
             DOS-Ebene zurck. Um Ihre Arbeit wieder herzustellen lesen 
             Sie bei den Sonderfunktionen nach.

         2.2 Das Men OPTIONEN
              Optionen ͻ PBKDRAW V2.11 Ŀ
               Cursor         -> Men Cursor     
               Bildschirm     -> Men Bildschirm 
               Diskette       -> Men Diskette   
               Texteditor [t]                    
               Programmieren  -> Programmieren   
               Ende PBKDRAW                      
             ͼ

         2.2.1 Der Texteditor
               Der Texteditor von PBKDRAW ermglicht Ihnen die Einbindung 
               von Texten in die von Ihnen erstellten Grafiken. Der 
               Texteditor arbeitet indirekt, d.h. Sie geben erst den Text 
               ein, geben die Attribute an und der Text wird an der 
               aktuellen Cursorposition eingefgt.

                PBKDRAW - Texteditor ͻĿ
                                                  
                ͼ 
                 Unterstr. ( )      Seitwrts ( )    
                 Invers    ( )  T   Hoch      ( )    
                 Breit     ( ) ( )  Klein     ( )    
                 Verkehrt  ( )      sChmal    ( )    
               

         2.2.1.1 Das Texteingabe-Fenster
                 Nachdem Sie den Texteditor gestartet haben, erscheint  
                 obiges Bild. Der Cursor befindet sich an der ersten 
                 Position im doppelt gerahmten Kasten. Hier knnen Sie nun 
                 einen beliebigen Text mit allen Sonderzeichen eingeben. 
                 Der eingegebene Text darf aber nicht lnger als 32 
                 Zeichen lang sein. Sollte er lnger sein so piept PBKDRAW 
                 und geht in den Texteditor zurck, Ihr Text steht immer 
                 noch im Fenster und kann editiert werden.
                 Schlieen Sie Ihre Eingabe mit [RETURN] ab.

         2.2.1.2 Textattribute setzen
                 Unter dem Texteingabe-Fenster befindet sich die Flche 
                 fr Textattribute, um ein Textattribut zu setzen brauchen 
                 Sie nur die in den Jeweiligen Worten grogeschriebenen 
                 Buchstaben zu tippen; PBKDRAW markiert jedes gesetzte 
                 Attribut mit einem Kreuzchen. Um das gesetzte Attribut 
                 wieder zu lschen geben Sie den entsprechenden Buchstaben 
                 ein. Das Kreuzchen verschwindet und das Attribut ist 
                 gelscht.
                 Schlieen Sie Ihre Eingabe mit [RETURN] ab. PBKDRAW kehrt 
                 in den Grafkmodus zurck und setzt den Text an die 
                 aktuelle Cursorposition.
                 Achtung: Eine negierung der Attribute ist nicht zulssig, 
                 d.h. es knnen z.B. nicht Hoch und Klein gleichzeitig 
                 angekreuzt sein!

         2.2.1.2.1 Die Attribute
                   - Unterstr. = Der Text wird unterstrichen.
                   - Invers    = Die Schrift wird komplett invertiert.
                   - Breit     = Der Text wird mit doppelter 
                                 Buchstabenbreite geschrieben.
                   - Verkehrt  = Alle Buchstaben werden auf dem Kopf 
                                 geschrieben.
                   - Seitwrts = Dieses Attribut schreibt den Text von 
                                 oben nach unten auf den Bildschirm.
                   - Hoch      = Die Buchstaben werden doppelt so hoch wie 
                                 normal geschrieben.
                   - Klein     = Der Text wird mit halber Buchstabenhhe 
                                 geschrieben.
                   - Schmal    = Alle Buchstaben werden in halber Breite 
                                 geschrieben.
                   - T         = Transparent. Der Text berschreibt den 
                                 Untergrund transparent. `Normal' 
                                 berschreibt den Untergrung indem er die 
                                 Grafik unter und zwischen den Buchstaben 
                                 lscht.


         2.3 Das Men Cursor
             Die Optionen dieses Mens sind bereits alle im Teil 
             Grafikbildschirm erklhrt worden und brauchen dies hier nun 
             nicht mehr.
             Das Men selbst wird hier aber Trotzdem gezeigt:

              Optionen Ŀ PBKDRAW V2.11 Ŀ
                Cursor ͻ              
                Lschen [entf]    ->siehe Grafik
                Schnell [2]       ->  "     "   
                Home-Position [h] ->  "     "   
                Position [p]      ->  "     "   
                Gehe zu... [g]    ->  "     "   
             ͼ


         2.4 Das Men Bildschirm

              Optionen Ŀ PBKDRAW V2.11 Ŀ
                Bildschirm ͻ              
                Lschen           ->Men Lschen
                Invertieren [i]                 
                Zeichenfunktionen ->Men Zeichnen
                Undo [TAB]        ->siehe Grafik
               ͼ              
             

         2.4.1 Invertieren des Bildschirms
               Diese Funktion invertiert (sagt der Name ja schon) den 
               Bildschirm. Eine weitere Erklrung ist nicht ntig.


         2.5 Das Men Diskettenoperation

              Optionen Ŀ PBKDRAW V2.11 Ŀ
                Diskettenoperationen            
                Laden (Bild)                    
                Speichern (Bild)                
                Bild lschen                    
                Disketteninhalt                 
               ͼ           
             

         2.5.1 Laden (Bild)
               Nachdem Sie diesen Menpunkt angewhlt haben werden Sie 
               aufgefordert den Namen des Bildes einzugeben, das Sie 
               einladen mchten. Erlaubt sind ? und *. Die Endung .pgc ist 
               nicht erforderlich, Sie wird automatisch angehngt.
               Nachdem Sie den Namen eingegeben haben erfolgt eine 
               Sicherheitsabfrage; haben Sie diese positiv beantwortet 
               ldt PBKDRAW das Bild in den Grafikbildschirm ein. Sollten 
               Sie sich jetzt entscheiden, da Sie das vorherige Bild doch 
               nicht verwerfen wollten, so knnen Sie Ihr altes Bild mit 
               der Undo-Funktion zurckholen.

         2.5.2 Speichern (Bild)
               Hier verfahren Sie ebenso wie beim Laden. Sie geben den 
               Namen ein (Ohne * und ?, die Endung knnen Sie aber auch 
               hier weglassen), drcken [RETURN] und PBKDRAW berprft ob 
               das Bild schon existiert. Ist dem so werden Sie gefragt ob 
               Sie das existierende Bild berschreiben mchten. 
               Beantworten Sie dies positiv, so wird das Bild gespeichert.

         2.5.3 Bild lschen
               Auch hier gilt das gleiche wie beim Einladen von Bildern, 
               geben Sie den Namen ein - ohne Suffix, ? und * sind 
               zugelassen - drcken Sie [RETURN] und PBKDRAW lscht das 
               angegebene Bild (Wenn es es findet). Diese Funktion 
               arbeitet ohne Sicherheitsabfrage, also Achtung. Was weg 
               ist, ist weg.

         2.5.4 Disketteninhalt
               Nachdem Sie diese Funktion angewhlt haben, werden Sie 
               aufgefordert das Laufwerk und den Pfad einzugeben. Hierbei 
               sind auch * und ? erlaubt. Bei der Pfadangabe ist der 
               letzte Backslash erforderlich z.B. a:\graph\ statt 
               a:\graph. Danach ffnet sich ein kleines Men bei dem Sie 
               die Endung der anzuzeigenden Files bestimmen knnen. Whlen 
               Sie zwischen der Endung .pgc fr Bilder und .bas fr 
               PBASIC-Programme.
               PBKDRAW beginnt nun alle im angegebenen Laufwerk\Pfad 
               existierenden Files mit der festgelegten Endung 
               aufzulisten. Die Auflistung knnen Sie jederzeit mit [esc] 
               abbrechen.


         2.6 Das Men Programmieren
             Dieses Men ermglicht Ihnen Bilder mit der Endung .pgc zu 
             Filmen oder Demos zusammen zu setzten. Die so erstellten 
             Programme sind dann als vollwertige PBASIC-Programme zu 
             gebrauchen; knnen aber auch von PBKDRAW aus gestartet 
             werden.

              Optionen Ŀ PBKDRAW V2.11 Ŀ
               C Programmieren ͻ             
               B Film (.BAS)                    
               D Demo (.BAS)                    
               T Starten (.BAS)                 
               P Zeige alle .pgc's              
               Eͼ             
             

         2.6.1 Programmieren eines Films (Endung .BAS)
               Im folgenden mchte ich Ihnen nun die Erstellung eines 
               kleinen Films mit PBKDRAW zeigen. Als Beispielbilder 
               verwende ich orakel1.pgc und orakel2.pgc. Diese Bilder 
               befinden sich auf der Diskette und knnen auch von Ihnen 
               benutzt werden.
               Nachdem Sie die Funktion Film (.BAS) aufgerufen haben 
               werden Sie aufgefordert den Namen Ihres Films einzugeben 
               (die Endung .bas ist nicht erforderlich). Nachdem Sie dies 
               getan haben (Keine Eingabe = zurck) werden Sie gefragt 
               wieviele Schleifen der Film durchlaufen soll. Ist das 
               geschehen, fragt Sie PBKDRAW nach dem ersten Bild das der 
               Film enthalten soll. Geben Sie hier einen Bildnamen ein 
               (ggf. mit Laufwerk und Pfadangabe). Sollte PBKDRAW das Bild 
               nicht finden werden Sie gefragt ob Sie das Bild trotzdem 
               einbinden mchten oder lieber weglassen wollen. Danach 
               erscheint wieder das Fenster mit der Aufforderung einen 
               weiteren Bildnamen einzugeben, aber mit dem Namen des 
               zuletzt eingegebenen Bildes. Dies ist aus folgendem Grund 
               so: Wenn Sie wollen das ein Bild im Film lnger gezeigt 
               werden soll (also steht) brauchen Sie jetzt nur noch 
               [RETURN] zu drcken und so weiter... Wenn Sie aber ein 
               neues Bild eingeben wollen drcken Sie die aus den 
               Portfolio internen Anwenderprogrammen bereits bekannte 
               Tastenkombination fr `lsche von hier ab' [strg]+[e]. 
               (Nhres zu den Eigenschaften des doppelt gerahmten 
               Eingabefeldes unter `Eigenschaften von...'). Jetzt knnen 
               Sie wie gewohnt fortfahren. Wollen Sie Ihren Film beenden 
               so lschen Sie das Eingabefenster wie oben beschrieben und 
               drcken Sie [RETURN]. Der Film wird automatisch beendet und 
               es erscheint wieder das Men Programmieren.

         2.6.1.1 Beispielfilm
                 Starten Sie die Funktion `Film (.BAS)'. Geben Sie als 
                 Filmnamen `orakel' an und drcken Sie [RETURN]. Dann soll 
                 der Film 20 Schleifen durchlaufen. Das erste Bild ist 
                 `orakel1' geben Sie es ein und drcken Sie wieder 
                 [RETURN]. Jetzt mssen wir den alten Bildnamen ndern und 
                 gehen mit [Fn][->] an das Ende des Namens, drcken einmal 
                 Backspace [<--], tippen 2 und drcken [RETURN]. Nun 
                 wollen wir den Film beenden und lschen die Zeile mit 
                 [strg]+[e], drcken [RETURN] und kehren zum Men 
                 Programmieren zurck.

         2.6.2 Programmieren einer Demo
               Im Grunde genommen funktioniert das programmieren einer 
               Demo genauso wie bei einem Film. Ich werde deshalb hier nur 
               die Unterschiede erklren. Geben Sie wie beim Film zuerst 
               den Namen der Demo ein, drcken Sie [RETURN], geben Sie die 
               Schleifen ein und den ersten Bildnamen. Jetzt kommt der 
               Unterschied zwischen Demo und Film. PBKDRAW fordert Sie 
               jetzt auf die Standzeit des Bildes in Sekunden anzugeben.
               Die Standzeit darf zwischen 1er und 255 Sekunden liegen.
               Nachdem dies geschehen ist verfahren Sie wie gewohnt und 
               beenden irgendwann die Demo mit [strg]+[e] und [RETURN]. 
               PBKDRAW kehrt daraufhin wieder zum Men Programmieren 
               zurck.

         2.6.2.1 Beispieldemo
                 Im folgenden soll nun eine kleine Demo programmiert 
                 werden. Hierbei werden die Beispielbilder `demo1',`demo2' 
                 und `demo3' verwendet. Die Bilder befinden sich ebenfalls 
                 auf der Diskette und knnen auch von Ihnen 
                 weiterverwendet werden.
                 Starten Sie die Demofunktion und geben Sie der Demo den 
                 Namen `test' und geben Sie als Schleifen 10 an. Der erste 
                 Bildname ist `demo1' und das Bild soll 5 Sekunden stehen 
                 bleiben. Danach gehen wir mit [Fn][->] an das Ende der 
                 Zeile lschen mit [<--] die Ziffer 1 und tippen 2. Dieses 
                 Bild soll dann 2 Sekunden stehen bleiben. Bei `demo3' 
                 verfahren wir genauso und geben am Ende eine 3 ein und 
                 lassen das Bild 6 Sekunden stehen. Schlieen Sie nun die 
                 Demo mit [strg]+[e] und [RETURN] ab. PBKDRAW kehrt wieder 
                 in das Men Programmieren zurck.

         2.6.3 Starten (.BAS)
               Diese Funktion ermglich Ihnen das Starten von Demos und 
               Filmen, sowie allen anderen PBASIC Programmen. Der 
               Unterschied liegt nur im Schlu: Bei Filmen und Demos, die 
               mit PBKDRAW erstellt wurden kehrt PBKDRAW nach dessen 
               Abarbeitung in das Men Programmieren zurck. Alle anderen 
               PBASIC-Programme werden wie blich beendet, d.h. PBASIC 
               kehrt auf die DOS-Ebene zurck. Wie Sie dies ndern knnen 
               lesen Sie unter Sonderfunktionen nach.
               Haben Sie die Starten (.BAS) Funktion aufgerufen werden Sie 
               nach dem Namen des zu startenden Programms gefragt. Findet 
               PBKDRAW das angegebene Programm nicht, so erscheint eine 
               Fehlermeldung. Andernfalls wird das Programm geladen und 
               ausgefhrt. Ist das Programm abgearbeitet keht PBKDRAW in 
               das Men Programmieren zurck.

         2.6.4 Zeige alle .pgc's (Slide-Show)
               Diese Funktion ist ganz einfach. Geben Sie das Laufwerk und 
               den Pfad an und, sofern PBKDRAW dort Bilder findet werden 
               alle der Reihenfolge nach angezeigt. Wenn Ihnen die 
               Standgeschwindigkeit der Bilder zu lang sein sollte knnen 
               Sie mit einer beliebigen Taste per Hand weiterschalten. Die 
               Slide-Show knnen Sie mit [esc] jederzeit vorzeitig 
               beenden.


         2.7 Das Men Lschen

              Optionen Ŀ PBKDRAW V2.11 Ŀ
                Bildschirm Ŀ              
                Lschen ͻ                  
                Alles       ]                 
                Bereich [e] -> siehe Grafik    
               ͼ                  
                             
             

         2.7.1 Alles Lschen
               Diese Funktion lscht den ganzen Bildschirm. Der Cursor 
               bleibt an der aktuellen Position stehen. Diese Funktion 
               kann mit Undo wieder rckgngig gemacht werden.


         2.8 Das Men Zeichenfunktionen

              Optionen Ŀ PBKDRAW V2.11 Ŀ
                Funktionen ͻ             
                Box [alt]+[b]                  
                Gefllte Box [^b]              
                Linie [alt]+[l]                
                Kreis [alt]+[k]                
                Dreieck [alt]+[d]              
             ͼ

         2.8.1 Zeichenfunktion: Box
               Zeichnet einen Kasten um die angegebenen Punkte. Es werden 
               zwei Bereichspunkte bentigt, die sich diagonal gegenber 
               liegen.

         2.8.2 Zeichenfunktion: Gefllte Box
               Zeichnet eine ausgefllten Kasten um die angegebenen 
               Punkte; auch hier werden zwei gesetzte Punkte bentigt.

         2.8.3 Zeichenfunktion: Linie
               Zwischen zwei festgelegten Punkten wird eine Linie 
               gezeichnet.

         2.8.4 Zeichenfunktion: Kreis
               Zeichnet einen Kreis, fr diese Funktion sind auch wieder 
               zwei festgelegte Punkte erforderlich. Der erste, 
               festgelegte Punkt wird von PBKDRAW automatisch als 
               Mittelpunkt erkannt. Mit dem zweiten Punkt bestimmen Sie 
               den Radius des Kreises. Dabei ist es egal, ob der Punkt 
               links, rechts, ber oder unter dem ersten liegt. PBKDRAW 
               errechnet den Radius senkrecht oder waagerecht zwischen 
               beiden Punkten.

         2.8.5 Zeichenfunktion: Dreieck
               Diese Funktion bentigt drei festgelegte Punkte. Das 
               Dreieck wird dann um die drei Punkte herum erstellt.

         2.8.6 Zeichenfunktion: Stern
               Die erste Funktion, die nur einen festgelegten Punkt 
               bentigt.
               Hier bedarf es einer kleinen Erklrung. Der Name `Stern' 
               mag einige verwirren, ist aber in Wirklichkeit einfacher 
               als es sich anhrt. Sie definieren den ersten Punkt, den 
               Ausgangspunkt fr alle weiteren Punkte. Gehen Sie mit dem 
               Cursor an einen anderen Punkt (aber nicht [RETURN] drcken) 
               und aktivieren Sie die Sternfunktion. Das Resultat wird Sie 
               garantiert noch nicht vom Hocker schmeien, es wurde ja 
               auch nur eine Linie zwischen beiden Punkten gezogen. Fr 
               alle weiteren Punkte wiederholen Sie den letzten Schritt. 
               Neue Punkte knnen jedereit definiert werden, da die 
               Funktion nicht mehr auf den Bereichspunktespeicher 
               zurckgreift. Definieren Sie nur einen neuen Punkt, so wird 
               dieser automatisch als neuer Ausgangspunkt fr die 
               Sternfunktion anerkannt.

         2.8.7 Zeichenfunktion: Faden
               Auch diese Funktion bentigt nur einen festgelegten Punkt.
               Der von Ihnen definiere Punkt wird als Anfangspunkt 
               erkannt. Bewegen Sie nun den Cursor an einen anderen Punkt 
               (drcken aber wieder kein [RETURN]) und aktivieren die 
               Fadenfunktion. Wieder ist das Ergebnis noch nicht 
               berauschend. Gehen Sie nun mit dem Cursor an eine andere 
               Position und aktivieren die Fadenfunktion erneut. Jetzt 
               wird die Linie zwischen der aktuellen und der vorherigen 
               Cursorposition gezogen. Auch hier gilt wieder, wie bei der 
               Sternfunktion, da Sie weitere Punkte definieren knnen.

         2.8.8 Zeichenfunktion: Oval
               Die Erstellung eines Ovals erscheint auf den ersten Blick 
               schwierig ist aber relativ einfach. Sie definieren den 
               ersten Punkt, den Mittelpunkt des Ovals. Der zweite Punkt 
               setzt sich aus dem Radius und auch dem Zerrfaktor zusammen. 
               Dies werde ich in einem kleinen Beispiel verdeutlichen: 
               Definieren Sie z.B. den zweiten Punkt vom Mittelpunkt aus 
               10 Pixel nach links/recht und von dort aus 20 Pixel nach 
               oben/unten, so wird das Oval senkrecht gezeichnet; wobei 
               die 10 Pixel den Radius ergeben und die Differenz zwischen 
               den 20 Pixeln und dem Radius den Zerrfaktor ergeben. Wollen 
               Sie eine waagerecht liegendes Oval erzeugen, so muss die 
               Entfernung vom Mittelpunkt in x-Richtung grer sein als 
               die Entfernun in y-Richtung.


         3. Sonderfunktionen

         3.1 Wiederherstellen nach einem BREAK
             Da PBKDRAW Bilderteile auf c: zwischenspeichert, reicht es 
             wenn Sie mit dem DOS-Befehl rename (ren) die Datei mid.pgc im 
             Laufwerk c: beliebig umbenennen. Tun Sie dies nicht so wird 
             PBKDRAW wenn es das nchste Mal gestartet wird die Dateien 
             auf c: berschreiben und als Folge dessen sind Ihre Daten 
             dann unwiederbringlich gelscht.

         3.2 Rckkehren in PBKDRAW nach dem Start eines PBASIC-Programmes.
             Bei mit PBKDRAW erstellten Filmen bzw. Demos kehrt PBKDRAW 
             nach deren Darstellung in das Men Prograsmmieren zurck. Bei 
             anderen PBASIC-Programmen geschieht dies nicht, das kann 
             aber, wie im folgenden gezeigt wird, gendert werden.
             Der Trick des Ganzen liegt in der letzten Zeile eines 
             Films/einer Demo. Whrend bei einem `normalen' PBASIC- 
             Programm das Programm mit dem Befehl END oder SYSTEM endet, 
             steht bei PBKDRAW-Programmen eine lngere Abschluzeile. Die 
             folgende Zeile knnen Sie anstelle des END oder SYSTEM- 
             Befehls in die bestehenden Programme einfgen:
                  -> if drawrun=1 then chain "pbkdraw" else end <-
             Um alle ENDs und SYSTEMs im Programm zu finden empfielt es 
             sich, das Programm in den Portfolio-Texteditor einzuladen und 
             die ENDs und SYSTEMs mit der Funktion `Suchen' suchen zu 
             lassen. Das automatiche ersetzen funktioniert hierbei nicht, 
             da die PBKDRAW-Abschluzeile zu lang ist.


         4. Eigenschaften von...

            Mens:
                   Die Zeilen in einem Men knnen entweder mit den 
                   Cursotasten hoch/runter und anschlieendem [RETURN] 
                   gestartet werden. Oder aber durch das Tippen des ersten 
                   Buchstabens angewhlt werden.

            Einfach grahmte Eingabefelder:
                   Diese Felder erlauben nur eine einfache Eingabe. Die 
                   Cursortasten haben keine Bedeutung und die Eingabe mu 
                   mit dem letzten Senkrechtstrich enden, sonst wird der 
                   Strich berschrieben und der Text zerstrt den 
                   Hintergrund. Diese Eingabeform wird aber nach und nach 
                   durch die doppelt geramten Eingabefelder ersetzt.

            Doppelt gerahmte Eingabefelder:
                   In diesen Feldern gelten alle Editierbefehle aus dem 
                   Portfoliointernen Texteditor. Auch kann der letzte 
                   Senkrechtstrich berschrieben werden. Der Text scrollt 
                   dann weiter.

            Bereiche:
                   Bereiche werden definiert um spter Zeichenfunktionen 
                   anzuwhlen, oder den markierten Bereich zu lschen.

            Bildern mit der Endung .pgc
                   Diese Bilder entsprechen dem Bildformat von Don 
                   Messerly. Smtliche .pgc-Bilder knnen in PBASIC, 
                   PGEDIT, PGFliX und smtlichen Programmen die das .pgc- 
                   Format anerkennen weiterverarbeitet werden.


         5. bersicht ber alle Short-Cuts im Grafikbildschirm

            [t]        = Texteditor aufrufen
            [e]        = Bereich lschen
            [1]        = Cursor immer nur ein Pixel weiter
            [2]        = Cursor immer 10 Pixel weiter
            [h]        = Home Position (linke, obere Ecke)
            [p]        = Cursorposition abfragen
            [g]        = Gehe zu...
            [entf]     = Modus Zeichnen/Lschen umschalten
            [space]    = Ausschalten
            [RETURN]   = Bereichspunkt setzen
            [esc]      = alle Ber.punkte lschen
            [alt]+[b]  = Zeichne Box
            [alt]+[l]  = Ziehe Linie
            [alt]+[d]  = Erstelle Dreieck
            [alt]+[k]  = Zeichne Kreis
            [alt]+[s]  = Ziehe Sternlinie
            [alt]+[f]  = Ziehe Faden
            [alt]+[o]  = Zeichne Oval
            [strg]+[b] = Zeichne gefllte Box
            [tab]      = Undo
            [ATARI]    = Men aufrufen


                           SPECIAL THANKS...

 Gehen an: Bj. Gleason (PBASIC 5.0)
           Don Messerly (.pgc Format)
           Thilo Krapp (Beispielbilder b1 und b2)
           Meine Eltern (Finanzielle Untersttzung)
           Tomas Smits (Ovalroutine, mathematische Hilfe)
           AHC e.V. gem., Hagen (Gleichgesinnte)
           DIP England (Portfolio)
           Meinen Mathelehrer (warum wohl?)


                           PUNKTO COPYRIGHT

 Das Copyright erstreckt sich ber:
 - PBKDRAW.BAS
 - PBKDRAW.TXT
 - alle Beispielbilder.
 - RESCUE.BAT

 PBKDRAW ist frei kopierbar, solange es komplett weitergegeben wird und 
 darf ohne meine Erlaubnis nicht zu kommerziellen Zwecken genutzt werden.


                               ACH JA...

 ...wenn mich ein PBKDRAW-User honorieren mchte, kann er dies tun und 
 mir, ein nach seinem Ermessen angebrachtes Honorar auf das untenstehende 
 Konto berweisen. Angenommen werden Deutschmark sowie andere Devisen 
 (Aktien, Huser, Hotels...). PBKDRAW ist kein Shareware! Sondern Public- 
 Domain!


                            ZU GUTER LETZT

 Jetzt kommt der berhmte Text: Comments, Bugs and Ideas... aber ich 
 glaube der lt sich auch nicht verhindern. Also wenn Sie Komentare zu 
 diesem Programm haben, Fehler finden oder Verbesserungsvorschlge haben 
 schreiben Sie mir.

 Die Adresse an die alles geht:
                             Pascal Kreil
                           Tannenstrae. 13
                      58089 Hagen (in Westfalen)

  - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - P. Kreil
